Stickerstars in Corona-Zeiten
Action, Spaß und Freu(n)de daheim!
Liebe Stickerstars,

das Coronavirus (be)trifft uns alle, überall, jederzeit. Wir können uns nicht mehr in größeren Gruppen treffen. Auch das Vereinsleben ruht.

Wir haben uns eine Lösung überlegt: Wir produzieren eure gemeinsamen Sammelhefte weiterhin, bringen sie in die Supermärkte – und IHR holt euch eure Freunde in Stickerform nach Hause!

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#stickatHome, klebt daheim – und vor allem: bleibt gesund!

Eure Stickerstars

Hanau – und was der Amateursport dagegen tun kann

Kein Platz für Rassismus

Die fürchterlichen Ereignisse von Hanau in der vergangenen Woche haben ganz Deutschland erschüttert. Selbst in den weltweiten Medien ist diese Tat seitdem (leider) ein Thema. Aber warum schreiben wir von Stickerstars jetzt auch noch darüber, denkt ihr euch vielleicht. Ganz einfach: Weil wir unseren kleinen Beitrag dazu leisten wollen, dass sowas möglichst nie wieder passiert. Und mit EUCH zusammen, kann dieser sogar ziemlich groß werden!

Gelebter Zusammenhalt, gemeinsame Freude, erfüllte Kindheitsträume: Dafür steht nicht nur Stickerstars, sondern generell eine offene und lebendige Gesellschaft. Überall werden dieser Tage diesbezüglich Zeichen gesetzt, unter anderem in der Fußball-Bundesliga. Solch öffentlich wirksame Symbolik ist sicherlich gut. Aber: Wir denken, dass es noch wichtiger ist, dass dort lautstark die Stimme erhoben wird, wo sich das „echte Leben“ abspielt – in den Amateurvereinen und sonstigen Gemeinschaften.

Mehr als 7 Millionen Mitgliedern zählen allein die Fußballvereine in Deutschland, täglich kommen dort Menschen mit anderer Hautfarbe, Religion oder sexueller Orientierung zusammen. Damit ist einfach zu erfassen, welch positiven Einfluss Amateurvereine auf gesamtgesellschaftliche Probleme wie Rassismus nehmen können. Bei den Spielen oder Wettkämpfen an den Wochenenden treffen sich ganze Städte – und gerade hier sind leider immer wieder ausländerfeindliche Sprüche oder sonstige Ressentiments zu vernehmen.

Das muss sich ändern! Denn besonders bei diesen Veranstaltungen haben die Vereine die “Macht”, ganz entschlossen dagegen vorzugehen. Leute, die andere Menschen verunglimpfen, müssen direkt spüren, dass es für ihre Denkweisen KEINEN Platz gibt und sie damit allein dastehen.

Ihr merkt schon: Was wir nicht möchten, ist euch zu reinem Gedanken aufzurufen oder dazu, symbolische Reden zu schwingen. Eventuelle Spielabsagen oder Schweigeminuten zeigen Mitgefühl, das ist richtig. Aber wir sind davon überzeugt, dass wir ein aktives, lautstarkes Vorgehen mit der notwendigen Energie benötigen, um entschlossen und geschlossen gegen Rassismus vorzugehen! Dafür braucht es Mut – aber wir sind uns sicher, dass gerade Vereine und Gemeinschaften zusammen diesen Mut aufbringen können!

Wir wissen, dass in den Amateurvereinen bereits enorm viel für eine offene Gesellschaft und gegen Ausländerfeindlichkeit, Hass und Gewalt getan wird. Schreibt uns das – wir wollen euch zu Vorbildern für andere Vereine machen!

Zudem wollen wir euch dazu aufrufen, euch in konkreten Fällen ganz klar gegen Rassismus zu positionieren. Wurde beispielsweise einer eurer Spieler mit ausländischen Wurzeln vom Spielfeldrand beleidigt – eure Fans haben sich dem jedoch umgehend entgegengestellt? Klasse – tragt das in die Welt!

Oder engagiert sich euer Klub in anderer Form für eine Gesellschaft ohne Ausgrenzung? Fallen euch besondere Ereignisse oder Erlebnisse ein zu diesem Thema, bei denen euer Verein Flagge gezeigt hat?

Schreibt uns ALL DAS an medien@stickerstars.de oder ruft uns jederzeit gern an unter 0159/06415860.

Wir wollen diese „Geschichten“ nach außen tragen und damit auch Geschlossenheit in der Amateurwelt demonstrieren. Denn wir möchten nicht allein durch unsere Stickerstars-Sammelerlebnisse den Zusammenhalt, das Miteinander und gemeinsame Freude fördern – wir wollen, dass die gesamte Gesellschaft dies verkörpert!

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